Rennschlitten

Bei diesem Sport wird mittlerweile fast nur noch auf einer Kunsteisbahn gerodelt, wobei der Fahrer auf dem Rücken liegt. Gelenkt wird durch Beindruck und Verlagerung des Oberkörpers. Die ideale Fahrweise ist dabei, sich so flach wie möglich auf dem Rodel zu halten. Das Beschleunigen beim Start erfolgt über kurze Schläge mit den Händen auf das Eis, Paddelschläge.

Wettbewerbe finden traditionell in vier Disziplinen statt: Einzel (Frauen und Männer), Doppelsitzer und in der Teamstaffel. Im Doppelsitzer-Wettbewerb wird keine Geschlechtertrennung angewendet, es dürfen sowohl Männer als auch Frauen teilnehmen. Aufgrund der natürlichen körperlichen Überlegenheit bestehen Doppelsitzer-Teams im Leistungssport allerdings seit den 1960er Jahren fast ausschließlich aus Männern. Bei internationalen Meisterschaften wurde auch ein Mannschaftswettbewerb (beide Einzel und Doppelsitzer) ausgetragen. Dieser wurde durch die Teamstaffel abgelöst, in der seit der Saison 2010/11 Weltcuprennen stattfinden;[4] seit 2014 ist sie auch olympische Disziplin. Außerdem gibt es seit dem Winter 2014/2015 die Disziplin Sprint (Frauen, Männer, Doppelsitzer), bei der nur ein Lauf mit fliegendem Start ausgetragen wird. Sie war 2016 bei der Weltmeisterschaft in Königssee erstmals Weltmeisterschaftsdisziplin. Im Weltcup gibt es derzeit keine separate Sprint-Wertung.

Der Rodelsport ist seit 1964 Olympiadisziplin. Zudem finden Weltmeisterschaften seit 1955 statt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/rennrodeln